Geschichte

Das Institut für Pathologie am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) ist eine traditionsreiche Einrichtung in der Fördestadt Kiel, die anlässlich der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie wie folgt zusammengefasst wurde:

„Ausgangspunkt war der Warleberger Hof…, (der) zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Großteil der Universität aufnahm. Hier stand seit etwa 1841 der pathologischen Anatomie ein Raum zur Verfügung. So klein der Anfang, so schnell war die spätere Entwicklung. Nach nur 66 weiteren Jahren stand bereits das Institut für Pathologie, so wie wir es heute kennen. Hinter dieser explosiven baulichen Entwicklung steckte zweierlei: die zunehmende Bedeutung der Pathologie in der Entwicklung der Medizin und der rapide Zuwachs an Studenten in Kiel. Letzteres traf Kiel unerwartet, denn um das Jahr 1875 äußerte der zuständige Referent im Unterrichtsministerium gegenüber Heller, dem damaligen Institutsleiter: “Mein Herr, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, Kiel wird nie mehr als 200 Studenten haben“. Um 1900 hatte Kiel aber bereits 1000 Studenten, darunter 500 Medizinstudenten.“ (Prof. Dr. med. G. Klöppel)

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