Zytopathologie

Unser Team im Modul Zytopathologie steht Ihnen für die Untersuchung von Punktaten, Spülflüssigkeiten und Abstrichen zur Verfügung.

Ärztliche Leitung: Dr. med. Eva Jüttner
Tel.: +49 431 500 15511
Fax: +49 431 500 15554

Technische Leitung: Axel Ebgen

Zytologisches Labor (Anforderung von Versandmaterial und Einsendescheinen):
Tel.: +49 431 500 15556

Die Zytopathologie wurde in unserem Hause im Jahr 1976 gegründet. Die Zytodiagnostik basiert ausschließlich auf der morphologischen Beurteilung der zellulären Veränderungen und ist stark abhängig von einer exakten Entnahme, Präparation und Versandart des Zellmaterials (siehe auch „Methoden der zytologischen Materialgewinnung“). Wir sind ein Team mit langjähriger Berufserfahrung, im Labor zwischen 15 und 29 Jahren. Doktor Rudolph ist seit 25 Jahren auf die Zytopathologie spezialisiert.

Schwerpunkte der Zytopathologie sind:

  • Feinnadelpunktionszytologie
  • Ergusszytologie
  • Bronchoalveoläre Lavage
  • Cervixzytologie

Die Zytopathologie hatte bis 2004 eine institutsinterne Feinnadelpunktions-Ambulanz, die in hohem Maße Fertigkeiten und Kenntnisse zu Entnahme und Diagnostik begründet. Durch langjährige Erfahrung und zusätzliche immunzytochemische Diagnostik ist die Spezifität zunehmend erhöht worden. Ergusspunktate (Aszites, Pleurapunktat, Perikardpunktat, Spülflüssigkeiten, Liquor, Gelenkpunktate) stellen einen hohen Anteil an Einsendegut der Zytopathologie dar. Nativmaterial, Hämatoxylin und Eosin-Färbung als Standardfärbung und Immunzytochemie (z.B. CINtec®) gewährleisten eine hohe Aussagekraft der zytomorphologischen Diagnostik auf diesem Gebiet. Diese wird ergänzt durch die Zytoblock –Technologie. Auch der Einsatz molekularpathologischer Methoden zum Nachweis von Virus-Infektionen (z.B. HPV) und somatischer Mutationen (z.B. EGFR) gehören zu unserem Standard.

Die Bronchoalveoläre Lavage (BAL) wird in hoher Frequenz eingesandt und hier u.a. auf Pneumocystis jerovecii, Asbestose, Mykose/Aspergillose, Alveolarproteinose und diverse interstitielle Lungenerkrankungen unter Einschluss der immunologischen Lymphozyten-Subtypisierung (CD4/CD8-Quotient) untersucht.

Die Cervixzytologie stellt naturgemäß einen Schwerpunkt jeder zytologischen Abteilung dar. Hier sind durch Einsendung zahlreicher Untersuchungen aus der Universitäts-Frauenklinik hohe Zahlen und Erfahrungen mit Pap III D -, Pap IV a- und Pap V-Befunden gegeben.